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Handelskrieg eskaliert: Thailand zittert vor Trumps "Befreiungstag"
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BANGKOK - Die Angst geht um! Innerhalb der nächsten Stunden könnten die USA Thailand mit brutalen Strafzöllen überziehen. Präsident Donald Trump nennt es „Befreiungstag“ - für die thailändische Wirtschaft könnte es der Beginn einer tiefen Krise sein. Ein Artikel von Kilian Borchert...
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#2

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Ich finde ja, dass da eigentlich niemand zu zittern hätte. Klar, es wird einige Wirrungen und Verluste geben, aber der Markt wird sich relativ schnell anpassen und dann zahlen insbesondere die US Amerikaner das ganze Schlamassel. Und sich über jeden Irrsinn dieses alten Mannes und verurteilten Straftäters groß aufzuregen nutzt ja auch nichts. Vor allem weil das jetzt ja auch nur der Anfang ist. Je offensichtlicher sein Scheitern werden wird, umso wilder wird er um sich schlagen und alle werden schuld sein, nur er nicht.

Freedom means nothing left to lose.
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#3

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Auf Fahrzeuge aus Thailand sollte man international Importsteuern von 80% plus Luxussteuern erheben, so wie es Thailand seit vielen Jahren macht!
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#4

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(02.04.2025, 13:32)Matt1980 schrieb:  Auf Fahrzeuge aus Thailand sollte man international Importsteuern von 80% plus Luxussteuern erheben, so wie es Thailand seit vielen Jahren macht!

Der Import von Fahrzeugen nach Thailand ist ziemlich teuer. Auf den CIF-Wert (Kosten, Versicherung, Fracht) kommt ein Importzoll von 80 %, dazu eine Verbrauchssteuer, die je nach Motorgröße variiert. Dann noch 10 % Inlandsteuer und 7 % Mehrwertsteuer – am Ende können es über 187 % des Fahrzeugwerts sein. Bei Fahrzeugteilen sind die Zölle zwischen 5 % und 30 %, plus 7 % Mehrwertsteuer. Smile Import lohnt sich meist nicht, besser direkt in Thailand kaufen.
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#5

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Auf der einen Seite mag es erstaunlich sein, dass Thailand und damit seine Industrie als Exportland durch hohe Importsteuern schützt und somit der internationalen Konkurrenz weitestgehend entzieht. Es sind ja nicht nur die Zölle, sondern beispielsweise auch der Arbeitsmarkt welcher strikt vor ausländischer Konkurrenz geschützt ist. Nehmen wir als Beispiel nur, wie sich Piloten aufregen, nur weil vorübergehend ausländische Kollegen auch innerthailändische Ziele anfliegen dürfen. Dass dieses System geradezu einlädt billigste, illegale Arbeitssklaven zu produzieren weiß zwar jeder, aber ist wohl ein nicht ganz unerwünschter Nebeneffekt. Auf der anderen Seite sollte man aber auch nicht vergessen, dass Thailand eine außergewöhnlich turbulente Veränderung binnen kürzester Zeit vom Agrarstaat hin zu einer Industrienation zu bewältigen hat und dieser Prozess bei weitem noch nicht abgeschlossen ist. Sowas wird gerne als "Schwellenland" bezeichnet. Um das in nur wenigen Zahlen zu dokumentieren. 1960 hatte Thailand ca. 26 Millionen Einwohner, heute sind es rund 72 Millionen. Auf der Strecke blieb unter anderem der Regenwald. Den hat man in dieser Zeit zu 80% abgeholzt. Und das alles in politisch unbeständigen Zeiten. Da wurden Weichenstellungen vorgenommen die es zwar schafften die Inlandswirtschaft irgendwie am laufen zu halten, sich gleichzeitig einem gewissen Reform- und Erneuerungsdruck von außen aber zu widerstehen. Heute sehen wir die Folgen als das Paradoxon einerseits sich nach Innen abzuschotten, andererseits aber nach Außen verkaufen zu wollen.

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